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Die Lärche

Botanischer Name:

Larix decidua

 

Botanische Familie:

Pinaceae (Kieferngewächse)

 

Vorkommen:

Europa

 

Blütezeit:

Mai - Juni

 

Aussehen:

Die Lärche ist ein schlanker, bis 40m hoher Nadelbaum, welcher bereits im Frühjahr an seinen hellgrünen, weichen Nadelbüscheln sofort zu erkennen ist. Ca. 30-40 Nadeln bilden die gut erkennbaren  Büschel. Im Laufe des Jahres wechselt sie dann ihre Farben vom zarten grün über kräftiges grün bis hin zu Gold gelber Farbe im Herbst.

Die weiblichen Zapfen sind im Jungstadium recht

auffallend, denn sie bedecken den wachsenden

Samen mit rötlichen Schuppen, welche sich

Jedoch im Reifestadium braun färben und

zunehmend eine eiförmige, kegelige Gestalt

annehmen.  Die ovalen männlichen Blütenstände

befinden sich an der Unterseite der Zweige.

Ganz interessant ist auch, dass die kleinen

Kugeligen (weiblichen) Zapfen erst nach bis zu

10 Jahren von alleine von den Zweigen abfallen.

Über den Sommer hinweg sieht man die Lärche in

ihrem prächtig grünen Nadelkleid, doch rückt der

Winter näher so ist sie der einzige Nadelbaum,

welcher sein Nadelkleid abwirft.

Ein außergewöhnlicher Baum – die Lärche.

Wie bereits beschrieben gilt die Lärche als der einzige Baum welcher im Winter, so ab November, seine Nadeln abwirft. Generell gelten Nadelbäume, also Sinnbildlich gesehen, als Beständig, welche ihr Nadelkleid nicht einfach sang- und klanglos so einfach abwerfen.

Die Lärche tut dies dennoch und trägt mit ihrem Handeln zur Fruchtbarkeit des Waldbodens bei. Ihre Nadeln bilden einen Humus, auf dem sich eine reiche Bodenflora entwickeln kann. Die Lärche ist ein schnellwüchsiger und anspruchsloser Baum.

 

 

Im Lärchenwald gibt es keine große Dunkelheit, denn sie braucht das Licht, um sich voll und ganz entfalten zu können. Zusammen mit Kiefer, Erle, Birke, Zitterpappel und Eiche gehört sie zu unseren einheimischen Lichtbaumarten. Außer dem Licht liebt die Lärche noch die Luft und die Höhen.

 

 

Die schönsten Lärchenwälder wachsen in den Höhenlagen der Alpen, der Tschechoslowakei, Polens und der Karpaten. Sie ist ein Baum des Hochgebirges, denn dort fühlt sie sich am wohlsten. Zusammen mit der Bergkiefer und der Arve steigt sie in Höhen von bis zu 2.000 Metern – kein anderer Baum wagt sich so hoch. Dort oben trotzt sie Sturm und Schnee und klammert sich selbst an steil abfallende Abhänge.

 

Die Lärche liefert ein sehr schönes und haltbares Holz. Es ist zäher und härter als das von Fichte, Kiefer und Tanne. Es enthält noch mehr Harz als das Kiefernholz und ist deshalb noch resistenter gegen Wurmfraß und Witterungswechsel. Auch Wassereinflüssen ist das Lärchenholz standhaft. Deshalb gebrauchte man es in früherer Zeit für Wasserbauten, Wasserleitungen,

Bottiche und Kübel. Heute werden aus

Lärchenholz Möbel, Wandvertäfelungen,

Türen und Fenster gefertigt.

Heilanwendungen

Das Harz der Lärche gehört zu den begehrtesten

Heilmitteln aus der pflanzlichen Apotheke und

wird zu verschiedenen Heilmitteln verarbeitet.

Das gesammelte Harz wird unter dem Namen

Terpentin in den Handel gebracht.

Noch heute wird das Lärchenharz hauptsächlich

zur Salbenherstellung verwendet.

Es wirkt durchblutungsfördernd, wundheilend,

desinfizierend und schleimlösend.

Eine Lärchenharzsalbe hilft bei rheumatischen

Schmerzen , Hexenschuss und Neuralgien.

Auch in der Tierheilkunde wird sie zur Behandlung

von Huf- und Klauenwunden eingesetzt.

Der innere Gebrauch des Lärchenharzes ist

jedoch nicht ganz ungefährlich.

 

 

 

 

 

23.10.11 19:35
 


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